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Buchrezension: Vergiss mein nicht! (Karin Slaughter)

Weiter geht’s mit dem zweiten Buch der „Grant County Reihe“. Wer mich verfolgt (egal ob auf Facebook, Twitter oder hier auf dem Blog) weiß, dass es mir die Bücher von Ms. Slaughter wirklich angetan haben. Ich finde die Atmosphäre einfach toll und von den Charakteren bin ich absolut begeistert. Das Gute ist: Man muss nicht zwingend den ersten Teil („Belladonna“) gelesen haben, um die Handlung zu verstehen. Mir kommen diese Bücher sowieso wie ausführliche Episoden vor! Nun, ‚Vergiss mein nicht’ ist sicherlich nichts für schwache Nerven. Die Thematik und der Hintergrund gehen einem an die Nieren. Aber warum?

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Inhalt | Klappentext

Ein schrecklicher Abend in Heartsdale, Georgia: Auf einem Parkplatz droht eine Dreizehnjährige, einen Mitschüler abzuknallen. Vergeblich versucht der Polizeichef, die Situation zu entschärfen – das Mädchen muss erschossen werden, um das Schlimmste zu verhindern. Die ganze Stadt fragt sich ratlos, was die eher unscheinbare Schülerin in eine entschlossene Mörderin verwandelt hat. Da macht Pathologin Sara Linton bei der Obduktion des Kindes eine Entdeckung, die schockierender ist als alles, was sie bis dahin gesehen hat.

243_37907_122956_xxlUnd genau da wären wir auch schon bei dem harten Tobak – es geht um Kinder. Es geht um Verstümmelung von Kindern und in gewissem Maße auch um Menschenhandel mit Kindern bis hin zu Vergewaltigung und emotionaler sowie körperlicher Misshandlung. Ich finde, die Bücher von Karin Slaughter haben einen wahnsinnigen psychologischen Mehrwert und das merkt man besonders an Charakteren wie Lena Adams oder auch Marc, einer der Kinder die in Verdacht geraten etwas mit der Sache zu tun zu haben. In diesem Buch war die Tragik dieser Figuren beinahe greifbar und am Ende der Reihe lief es mir wirklich eiskalt den Rücken runter. Denn auch das können diese Bücher gut: Sie verschleiern bis zuletzt die Wahrheit und am Ende sieht man sich mit einem Täter konfrontiert, mit dem man nie gerechnet hatte!  

 Für mich war es schockierend zu lesen, wie Menschen sowas tun können. Und zu was Menschen fähig sind. Wie sooft bin ich aber auch von dieser Thematik gefesselt, gerade weil mich der Ausgang überrascht hat und ich mir wirklich nach dem Lesen Gedanken darüber machen musste (und wollte) wie es weiter geht. Mit diesem Buch hat sie – meiner Meinung nach – alles richtig gemacht. Für mich bis jetzt der Liebling der Reihe (da ich ja schon mit Band 4 durch bin^^). 95% liebste Karin Slaughter. Mach bitte weiter so!

 
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Verfasst von - September 24, 2013 in Bücher

 

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Buchrezension: Belladonna (Karin Slaughter)

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Dieses Buch habe ich per Zufall bei medimops ergattert, da ich das Cover einfach toll fand [mittlerweile weiß ich, dass es ein neueres Cover gibt, dass ich noch mehr mag]. Ich habe mir das Buch bestellt ohne zu wissen, dass es der Anfang einer Reihe ist (Belladonna ist der erste Teil der „Grant County Reihe“ von Karin Slaughter). Jetzt hab ich den Salat. Ich wollte einfach mal wieder in ‚seichtere Gefilde’ abtauchen, da dieser ganze Extreme Horror meiner Psyche wahrscheinlich nicht gut tut. Belladonna hatte durchgehend gute Bewertungen, nur hätte ich es mir wahrscheinlich nicht geholt wenn ich gewusst hatte, in welch katastrophalen Zustand es bei mir ankommt. Ich frage mich noch immer, warum man Eselsohren macht oder einzelne Wörter unterstreicht und diese am Seitenende erörtert. Auch die Leserillen waren übernatürlich. Vielen lieben Dank dafür, lieber Vorbesitzer.

Dennoch: Der Zustand hat mich nicht vom Lesen abgehalten. Und ich kann mit Fug und Recht sagen, dass ich absolut gefesselt von diesem Buch war. Was mich erstaunt hat, da es überhaupt nicht brutal daher kommt, wie ich es doch so bevorzuge. ‚Belladonna‘ ist in der Tat ein beinahe schüchterner Thriller, dennoch war ich sofort verliebt. Und das lag zum großen Teil an dem Aufzug der Geschichte und den Charakteren an sich. Ich mag die Hauptprotagonisten unglaublich gerne. Sara Linton ist für mich eine sehr greifbare und realistische Person. Aber auch die Nebencharaktere sind grandios. Lena Adams hat es mir dabei sofort angetan. Was ich angenehm finde ist, dass sich die ‚wiederkehrende Liebesbeziehung‘ von Sara und Jeffrey nicht allzu hart in den Fokus drängt. Im Gegenteil. Denn wer glaubt die beiden fallen sich am Ende des Buches wieder – üblicherweise – um den Hals, der liegt ziemlich falsch!

  Unbenannt

Der Hintergrund ist schön recherchiert, auch wenn Karin Slaughter gerne mal  Begriffe verwendet, bei denen man erstmal nachdenken muss was sie  bedeuten. Aber so fühlt man sich noch mehr mit der Geschichte verbunden  und kommt gar nicht drum herum, mit zu raten wer denn nun der Täter ist  und was es mit allem auf sich hat. Eins kann ich sagen: Mit dem Ende hatte  ich nicht gerechnet. 

Mittlerweile habe ich mir alle verfügbaren Teile dieser Reihe bestellt und bin  beim Band 3 (Rezensionen folgen). Und weil es mich so überrascht hat  und ich gefesselt bin, erhält Belladonna von mir 90 %!

 
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Verfasst von - September 8, 2013 in Bücher

 

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