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Archiv der Kategorie: Filme

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Trailervorschau: Conjuring – Die Heimsuchung (2013)

In dem Film „The Conjuring“, wird anscheinend die wahre Geschichte der Familie Perron aufgearbeitet. Diese Familie zog damals in ihr vermeintliches Traumhaus ein und erlebte den Alptraum auf Erden. Nun erzählen Sie ihre Geschichte. Die Frage die sich mir – und sicherlich auch vielen anderen stellt – handelt es sich bei der Familie wirklich um reale Personen oder sind es auch ’nur‘ Schauspieler? Wir haben ja schon desöfteren ‚based on a true story‘ Filme gesehen und wurden meist danach aufgeklärt, dass es doch nur alles erfunden war.

Nichts desto trotz, sieht der Trailer vielversprechend aus. Zwar kennen wir die ein oder andere Geisterattacke schon aus anderen Genrefilmen, ich bin jedoch gespannt wie die Erzählung umgesetzt wird und wie sich die Erzählenden verhalten. Daran werden wir sicherlich erkennen, ob es sich um die echten Perron’s handelt!

Vemeintlicher Start im deutschen Kino: 1. August.

 
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Verfasst von - Juni 28, 2013 in Filme

 

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Filmreview: Fast & Furious 6 (2013)

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Quelle: mediastinger.com

Wer sich bei ‚The Fast & the Furious‘ ein episches Kinoerlebnis erhofft, ist meiner Meinung nach fehl am Platz. Die Filmreihe ist sicherlich nicht die beste Reihe die jemals herausgebracht wurde und die Handlungen sind auch sicherlich nicht gerade realistisch, aber brauchen wir das immer? Was ist so verkehrt daran einen Abend lang mal den Kopf auszuschalten und sich einfach mal hinzugeben; schnelle Auto’s und gutaussehende Frauen und Männer zu beobachten, wie sie sich in Actionreichen Rennen schlagen und die dicken Macker raus hängen lassen; quasi mit Geld um sich werfen? Für die Frauen gibt es Vin Diesel oder Paul Walker und die Männer haben Jordana Brewster, Gal Gadot oder Michelle Rodriquez dabei. Nein, daran ist nichts verkehrt. Es geht nun einmal um schnelle Autos und die kriminelle ‚Vergangenheit‘ der Crew, die niemals komplett ruhen wird. That’s it!

Auch der 6. Teil strotzt nur so vor Testosteron. So sehen wir in den ersten Minute beispielsweise schon einen Dwayne ‚The Rock‘ Johnson, wie er einen Verdächtigen durch den Raum schmeißt und diesen mit ihm komplett verwüstet. Das übliche halt; daran sollte man sich gewöhnt haben. Und auch sonst müssten alle Männerherzen bei dem Anblick der Karren und der freizügigen Weiblichkeit höher schlagen. Mir macht es Spaß, allein den Sound der Maschinen zu hören und mal einfach eine Runde abzuhängen.

Ich muss ganz ehrlich gestehen: Mittlerweile ist Fast & Furious nicht mehr nur ein Film für Zwischendurch; gänzlich ohne Sinn und Verstand. Die Handlung wurde eindeutig ins Positive verändert. Nehmen wir allein einmal die Geschichte zwischen Dom und Letty – die ganz by the way zu einem meiner Lieblingspärchen aus Film & Fernsehen geworden sind. Vin & Michelle haben meiner Meinung nach eine sehr gute Chemie. Sie passen zueinander – äußerlich sowie charakterlich. Ich war zu Tode betrübt, als Letty anscheinend gestorben war. Wie konnten sie nur? Wahrscheinlich war die Reaktion der Fangemeinde auch der Grund, warum sie zurückgeholt wurde.

Allgemein ist das Zusammenleben der Crew entspannend und witzig zugleich. Permanent fliegen einem die lockeren Sprüche um die Ohren – dennoch kommt dabei keine Langeweile auf, auch wenn einige Stellen im Film sehr gezwungen wirken. Selbst bei einer wilden Verfolgungsjagd über den Highway, bei dem sich die Crew einem Panzer – und ja ich meine wirklich einen Panzer – stellen müssen, bleibt die lockere Art nicht aus. Ja ich weiß, diese Art von Action ist nicht ungewöhnlich und sicherlich auch nicht sonderlich individuell, aber es erfrischt einen und läd dazu ein ungezwungen mitzufiebern. 

Einzig allein das Ende, hat mich richtig feiern lassen. Da ich jetzt aber nichts verraten möchte, außer dass wir es hier mit einer wahren Größe des Actiongenres zu tun haben, schaut es doch bitte selber. Für einen netten Filmabend mit reichlich Fratzengeballer und Actionrennen derbster getunter Auto’s reicht es allemal! YO!

 

70% gibt es hierfür von mir. Warum genau? Weil er mich unterhalten und in gewisser Weise auch amüsiert hat. Es wird immer so bleiben, dass einige die Reihe hassen – doch viele lieben sie. Ich gehöre dazu und ich schäme mich nicht!

 
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Verfasst von - Juni 22, 2013 in Filme

 

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Filmreview: Evil Dead (2013)

Vorgestern im Kino, heute geblogged. So schnell kann das gehen. Und ja, ich habe mir diesen Film tatsächlich angetan. Aber auch, weil ich es wirklich wollte und nicht nur einfach mitgegangen bin, weil der Herr der Schöpfung mich drum gebeten hat. Nein, derartige Verschnitte saßen schon genug im Kino. Ja, an den Gesichtern konnte man sehen, dass sie sich eigentlich lieber gern den großen Gatsby angesehen hätten. Wie dem auch sei. Evil Dead ist das Remake des Kultschockers „Tanz der Teufel“ und wurde von den einen herbeigesehnt, von den anderen verflucht. Warum verflucht? Nunja, wir alle wissen ja wie das mit den Remakes auch nach hinten losgehen kann. Das war bei Evil Dead allerdings nur bedingt der Fall. Ich möchte im Vorfeld sagen, bei dieser Meinungsbildung habe ich mich nicht hauptsächlich an dem Vergleich mit dem Original bedient. Das steht mir gar nicht zu, da ich kein Hardcore-Fan bin wie so manch anderer Blogger da draußen.

Worum geht es aber in dem ‚schockierendsten Film, den wir je gesehen haben werden’?

Im Prinzip bedient sich dieser Film an so manch Horrorfilmklischees. Wir haben eine Gruppe von jungen Erwachsenen, die sich bei einer alten, verlassenen Hütte im Wald treffen um ihrer drogensüchtigen und durch den Tod der Mutter traumatisierten Freundin (oder auch Schwester) Mia durch den Drogenentzug zu helfen. Diese Hütte diente schon damals als ‚Erholungsplatz’ und ist so abgeschieden, dass natürlich nur ein Weg in den Wald rein und raus führt. Die Hütte ist bei Ankunft ziemlich abgerockt, dennoch entscheiden sich die lieben Leute, alles fein herzurichten damit Mia auch vernünftig durchdrehen kann. Im Vorfeld einigen sich alle Beteiligten, Mia dieses Mal auf keinen Fall nach Hause zu bringen – komme was wolle. Wie passend! Mia schnüffelt währenddessen in der Wohnung umher und bemerkt einen widerlichen Gestank. Grüppchen sucht und Grüppchen findet natürlich einen Keller voller toter Katzen, indem es auch offensichtlich gebrannt hat. Überall erkennen wir okkulte Zeichen und Symbole und natürlich auch ein mit Stacheldraht umwickeltes Buch aus Menschenhaut, dass natürlich mitgenommen werden muss. Spätestens bei Entdeckung der Katzen hätte ich Mia geschnappt und wäre gefahren. Aber naja. Der Keller wird sauber gemacht während der Nerd der Truppe nicht widerstehen kann und ein Blick ins Buch wirft. Wer hätte das ahnen können? Und obwohl überall in dem Buch verstörende Bilder und Texte zu finden sind (unter anderem wiederholt sich ständig, dass man auf keinen Fall aus diesem Buch vorlesen sollte), ließt Mr. Nerd laut vor und entfesselt damit das unsagbar Böse, dass zuerst von Mia Besitz ergreift.

Wir haben es hier im Film mit einem Dämon zu tun, obwohl man sagen muss dass es zwischendurch doch eher arg an eine schlimme Besessenheit erinnert, weil der Dämon es liebt mit dreckiger Gossensprache um sich zu schmeißen. Dennoch ist der Dämon sehr böse und wir erleben die herrlichsten Gore-Szenen am späten Sonntagabend. In ‚Evil Dead’ ist wirklich alles dabei, was die Gore-Herzen höher schlagen lässt. Nagelpistole, Schrotflinte, Machete, Brecheisen, Glasscherben, eine Baumvergewaltigungsszene, elektrisches Brotschneidemesser – das übliche eben! Meistens ertappen wir die Betroffenen, dass sie sich in feinster Manier selbst zerstümmeln, nachdem der Dämon von ihnen Besitz ergriffen hat. Wenn sie damit fertig sind stürzen sie sich auch gerne auf die anderen Beteiligten. Und so geht das hin und her, bis nur noch Bruder und Schwester übrig sind.

Ich mag es mich – besonders bei solchen Filmen – in ein Kino zu verkriechen und es auf großer Leinwand zu genießen. Ich finde, dass es gerade bei Horror – und Splatterfilmen den Reiz ausmacht. Evil Dead würde ich nicht gerade als Popcornkino bezeichnen, da man schlicht und ergreifend nicht dazu kommt was zu essen, dennoch ist es ein gelungener Film geworden. Ja, das Original ist sicherlich unerreichbar, aber das ist auch gut so. Ich habe schon deutlich schlechtere Remakes gesehen!  Was mich allerdings teilweise echt erstaunt hat gucken lassen, war der Verbrauch an Kunstblut. Wir haben es hier nicht nur einfach mit ekeligen Wunden oder Blutüberströmten Menschen zu tun. Nein, wir haben hier allein einen Blutregen und einen Kettensägenfight am Ende, der sicherlich so einige Liter gekostet hat.

Was ich schade fand, war allerdings die platte Umsetzung der Charaktere. Normalerweise hat man immer einen Liebling dabei, der eigentlich unbedingt bis zum Ende hin überleben sollte (Anm.: So wie es auch beim Original mit ‚Ash‘ war). Das war hier gar nicht der Fall. Ich habe weder mitgelitten, noch habe ich die Charaktere sonderlich ernst nehmen können und das obwohl der Film komplett ernst gehalten war. Ich würde nicht direkt von einer Fehlbesetzung durch die Schauspieler sprechen, aber man hätte da eindeutig mehr raus holen können.

Fazit: Der Film kriegt von mir 80%, weil er mich erschreckt, geekelt, gemindfucked und trotzdem angenehm unterhalten hat. In den 80% sind übrigens allein 10% für Mr. Nerd inbegriffen. Auch wenn er ein Idiot war weil er das ganze erst entfesselt hat, so war er der Held des Abends. Wer so viel wegstecken kann (schaut den Film dann wisst ihr was ich meine) und dennoch so lange überlebt, der hat es verdient eine Extraerwähnung zu bekommen.

 
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Verfasst von - Mai 28, 2013 in Filme

 

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